Zupfinstrumente


Dies ist ein nur kleiner Teil aus der grossen Familie der Zupfinstrumente:

- klassische Gitarre
- Elektrogitarre

- Bassgitarre
- Harfe

- Westerngitarre
- Banjo

Während der Renaissance und des frühen Barock waren Zupf- und nicht etwa Tasteninstrumente die wichtigsten Instrumente, auf denen man mehrstimmige Musik darbieten konnte. Damals war die Laute das Hauptinstrument der Studenten und des Adels, während die Harfe vor allem von gebildeten Frauen gespielt wurde. Die Gitarre, die damals anders gebaut und gestimmt war als heute, fand als Instrument im einfacheren Volk, besonders in Italien, Spanien und Frankreich, weite Verbreitung.

Mit dem stärkeren Aufkommen der Tasteninstrumente im Barock wurde die Laute verdrängt, während die Gitarre im Zusammenhang mit der Zuwendung des Adels zum "bäurischen" Leben Modeinstrument wurde. In der Klassik und Romantik erlebte die Gitarre durch Virtuosen wie Giuliani oder Sor eine neue Blüte. In unserem Jahrhundert wurde sie besonders durch Andres Segovia zum etablierten Konzertinstrument.

Andere Zupfinstrumente wie Banjo, Charango, Elektrogitarre, Bassgitarre, sogar Bassgeige etc. lassen sich sehr schnell erlernen, wenn die grundsätzlichen Spielerfahrungen auf der klassischen Gitarre erworben worden sind. Insofern bildet das Erlernen der "klassischen Gitarre" eine solide Basis auch für den Umgang mit anderen Zupfinstrumenten.


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